Fahrsicherheitstraining für Wohnmobil und Wohnwagen

Durch ein Fahrsicherheitstraining werden herausfordernde Situationen (fast) zum Kinderspiel

Fahrsicherheitstraining für Wohnmobile

Sinn und Zweck eines Fahrsicherheitstrainings:

Auch für souveräne Autofahrer kann der Umgang mit einem großen Fahrzeug gewöhnungsbedürftig sein. Wohnwagenfahrer müssen sogar gleich zwei Fahrzeuge miteinander koordinieren.

Eine große Parklücke kann sich da schnell mal um ein vielfaches kleiner anfühlen und eine harmlose Unterführung zum schweißtreibenden Nadelöhr werden. Ich denke da nur in die Tunnel an der Westseite des Gardasees…

Manche Situationen können einen ganz schön ins Schwitzen bringen. Sie wollen gelernt sein, gehören aber irgendwann zur Routine der meisten Wohnmobil- bzw. Caravan-Fahrer.

Wirklich gefährlich kann es werden, wenn man von ungewohnten Situationen überrascht wird. Etwa bei Aquaplaning, einer unerwarteten Vollbremsung – womöglich noch in einer Kurve – kann selbst der routinierteste Fahrer schnell einmal falsch reagieren.

Bei einem Fahrsicherheitstraining lernt man die „Weißen Riesen“ zu bändigen.

Gängige Inhalte eines Fahrsicherheitstrainings:

  • Korrekte Einstellung von Sitzen und Spiegeln
  • Sicheres Beladen (schon mit dem richtigen Beladen fängt die Sicherheit an)
  • Park- und Rangierübungen
  • Slalomparcours zur Verfeinerung von Blick- und Lenktechnik
  • Bremsen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten auf verschiedenen Fahrbahnbelägen
  • Ausweichmanöver
  • Richtiges Verhalten beim Wanken des Caravans

Anbieter und Preise:

Bekannte überregionale Anbieter sind der ADAC oder der ACE (Auto Club Europa). Neben einigen regionalen Anbietern veranstalten auch manche Hersteller von Zeit zu Zeit Fahrsicherheitstrainings.

Es gibt Kurse sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Manche Anbieter haben sogar Fahrsicherheitstrainings speziell für Frauen im Programm, in denen die „Mädels“ unter sich üben können.

Die Preise variieren je nach Anbieter sehr stark. Ein Tageskurs in der Gruppe kostet zwischen 110,00 Euro (ACE) und 250,00 Euro (Hymer).

Checkliste vor dem Buchen:

Die Kursinhalte der einzelnen Anbieter ähneln sich. Dennoch sollte man sich vor der Buchung ein paar Gedanken machen, was man persönlich von einem Fahrsicherheitstraining erwartet.

  • Ist der Kurs für Anfänger oder Fortgeschrittene?
  • Was sind die Inhalte des Kurses und sind diese für mich relevant?
  • Wird ein eigenes Fahrzeug benötigt, oder wird es gestellt?
  • Was kostet der Kurs und über wie viele Stunden geht er?
  • Wie groß ist die Gruppe und wie viele Trainer leiten das Seminar?
  • Handelt es sich um ein Spezialtraining (z.B. Winterseminar etc.)?

Informationen und Links: 

  • Fahrsicherheitstraining des ADAC (Wohnmobil und Caravan)
  • Fahrsicherheitstraining Hymer – Angebote 2017 (Wohnmobil und Caravan)
  • nur für Mädels: AL-KO Ladies Drive
  • InnoMobil, ca. 30 km von Hannover bietet u.a.  Einzeltrainings an – das Besondere: der Fahrer kann die Themen frei wählen!

Fazit:

Egal ob Neueinsteiger oder „alter Hase“, bei einem Fahrsicherheitstraining kann sicherlich jeder noch etwas dazulernen. Gerade in brenzligen Situationen kann ein richtiges Verhalten darüber entscheiden, ob es beim Blechschaden bleibt oder Personen zu Schaden kommen. Die Investition in ein Fahrsicherheitstraining ist sehr gut angelegtes Geld. Und: der nächste Geburtstag kommt bestimmt 😉

In diesem Sinne: Allzeit sichere Fahrt!

Hinweis zum Titelbild: Es wurde auf der Go-Kart Bahn in Gerolzhofen aufgenommen. Vielen Dank für die Unterstützung!

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