Tokyo – Willkommen in einer anderen Welt

Es ist schon einige Jahre her, als ich zum ersten Mal in Tokyo war. Ich muss zugeben, dass mich die Eindrücke damals doch ein bisschen umgehauen haben.
Das war allerdings nicht der Zeitverschiebung von sage und schreibe sieben Stunden (im Winter sind es sogar acht) geschuldet. Viel mehr lag es an den unzähligen Eindrücken die urplötzlich und in Hülle und Fülle auf mich einprasselten.

Die Metropolregion Tokyo  ist mit einer Fläche von über 14.000 Quadratkilometern – fast so viel wie die Fläche von Schleswig-Holstein – riesig.
Tokio hat – inklusive Umland – fast 37.000.000 Einwohner. 37 Millionen! Eine unfassbare Zahl an Menschen. Etwa ein viertel von ihnen lebt direkt in Tokio-Stadt.

Tokyo und das Umland beim Landeanflug auf den Airport von Haneda
Tokyo und das Umland beim Landeanflug auf den Airport von Haneda – Häuser soweit das Auge reicht

Trotzdem ist die Kriminalitätsrate sehr gering und es läuft alles in faszinierend geordneten Bahnen. Sei es der öffentliche Personen Nahverkehr – dessen Verspätung im Übrigen im Sekundentakt gezählt wird-, das Überqueren von Kreuzungen, Anstehen in Warteschlangen und ähnliches.

Die Japaner sind unglaublich diszipliniert.

Als Tourist in Japan –
meine Eindrücke aus den letzten acht Jahren

Obwohl mein erster Besuch in Tokyo nicht einmal zehn Jahre zurück liegt, hat sich die Stadt beziehungsweise deren Bewohner, seither sehr stark verändert. Sehr hilfsbereit und zuvorkommend, gepaart mit einer unfassbaren Höflichkeit waren die Japaner schon immer.

Vor zehn Jahren war es unvergleichbar schwerer, sich auf Englisch zu verständigen als heute. Allerdings hat man „damals“ (wie gesagt, es sind nicht einmal zehn Jahre…) auch noch nicht so viele Touristen in Tokyo gesehen wie heute. Die Anzahl europäischer und amerikanischer Touristen ist in den letzten Jahren sehr stark angestiegen. Ich denke, dass auch das die Japaner ein Stück offener hat werden lassen.

Inzwischen kommt man mit Englisch – zumindest in Tokio – relativ gut zurecht.

Meiner Meinung nach wird sich das nach 2020, wenn die Olympischen Spiele in Japan stattfinden, noch mehr verändern.

Eine Gruppe Schulkinder: Von ihnen wurde ich erst neugierig beäugt und anschließend mit einem „High-Five“ abgeklatscht.

Trotzdem habe ich manchmal den Eindruck, dass sie sich im Umgang mit Ausländischen Besuchern manchmal etwas unsicher fühlen. Dann hilft nur: viel Geduld, immer Lächeln und interessiert Gucken und höflich bleiben! Und: Lächeln, Lächeln, Lächeln. 😉

Hat man einen Japaner aber erstmal näher kennengelernt kann man sehr lustige, trinkfeste und „lachtränenreiche“ Abende mit ihnen verbringen. Ein Gläschen Bier oder Sake, japanischer Reiswein, kann da manchmal echte Wunder bewirken…

Nützliche Infos: Stadtplan und ein paar Infos. Da macht´s dann auch nichts, wenn der Handyakku leer ist.

Tokyo – das sollte man nicht verpassen

Tokio ist keine Stadt, in der man sich einfach treiben lassen sollte. Dazu ist die Stadt einfach zu weitläufig und der Aufenthalt für die Meisten von uns doch zu kurz.

Der Stadtteil Shinjuku ist ein idealer Ausgangspunkt für Reisende. Der Bahnhof von Shinjuku ist mit gut drei Millionen Fahrgästen pro Tag einer der verkehrsreichsten Bahnhöfe der Welt. Von der Größe sollte man sich nicht abschrecken lassen.  Selbst als Europäer findet man sich leicht am Bahnhof zurecht. Alles ist auf japanisch und zusätzlich auf Englisch ausgeschildert. Kommt man einmal doch nicht alleine weiter, stehen viele uniformierte Angestellte bereit, bei denen man sich Auskünfte einholen kann.

Der Vorteil an Shinjuku ist, dass man ab dem Bahnhof alle Ziele in der Stadt und auch im Umland bzw. sogar in ganz Japan leicht erreichen kann. Er ist Verkehrsknotenpunkt für U-Bahn, Bahn, Stadt- und Überlandbusse.

Mit dem Bus dauert die Fahrt ab dem Flughafen Haneda bis nach Shinjuku je nach Verkehr etwa 30 – 45 Minuten, mit der U-Bahn 30 Minuten.

Ein erster Überblick – Tokyo Metropolitan Government Building

Metropolitan Government Building
Metropolitan Government Building

Um einen ersten Überblick über die Stadt zu bekommen lohnt sich ein Besuch des „Tokyo Metropolitan Government Building“.

Vom 56. Stockwerk aus hat man eine tolle Aussicht auf die Stadt. Bei gutem Wetter kann man sogar den Mt. Fuji sehen.

Toll: Ein Besuch des Tokyo Metropolitan Government Building ist gratis!

 

Shibuya-Crossing:

Die wohl berühmteste Straßenkreuzung der Welt ist die „Shibuya Crossing“. Sie liegt an der Ecke zwischen Bahnhofsstraße und der Einkaufsstraße Center-gai.
Wenn es in den Zeitplan passt, sollte man versuchen zwischen 16:00 und 17:30 an der Kreuzung zu sein. Da ist das Verkehrsaufkommen am höchsten und das Gewusel dementsprechend am größten.

Zu erreichen ist sie ab Shinjuku in nur drei Stationen mit der U-Bahn: Linie „F“ (Fukutoshin-Line, im Plan braun gekennzeichnet) Haltestelle Nr. 16 (Shibuya).

 

Shibuya Station: Der Hund Hachikō:

Hachiko
Hachiko

Wenn man schon einmal an der Kreuzung von Shibuya ist, sollte man auch einen kurzen Stop an der Kupfer-Statue des wohl treuesten und berühmtesten Hundes der Welt einlegen und Hachiko besuchen. Wer die Geschichte um den Akita-Hund noch nicht kennen sollte, dem sei der bewegende Film „Hachiko – eine wunderbare Freundschaft“ wärmstens empfohlen.

Die Statue steht am westlichen Ausgang, er heißt ganz offiziell „Hachikō Exit“.

 

Yoyogi Park:

Ich war gegen Mittag an der Kreuzung von Shinjuku. Das hatte einfach besser in meinen Zeitplan gepasst. Aber auch Mittags empfand ich das Treiben an der Kreuzung schon als ausreichend „gewuselich“, sodass ich anschließend erstmal etwas Ruhe gebraucht habe.

Fantastisch entspannen und dabei trotzdem Neues entdecken kamm man im „Yoyogi-Park“. Ab der Shibuya-Kreuzung läuft man etwa 20 Minuten bis zum Park.

Zwischendurch habe ich noch einen kleinen Halt in der japanischen Buchhandlung und in einem Disney-Geschäft gemacht. Im Buchladen gab es – neben den zu erwartenden Mangas – viele weitere japanische Bücher und Zeitschriften. Verstanden habe ich… naja. nicht viel… interessant war es trotzdem.
Im Disney-Laden gibt es den altbekannten „Kitsch“ rund um Eisprinzessin, Bambi, Tinkerbell und Co. Ich bin ein bekennender – Nicht-Disney Fan, trotzdem hat mir der Shop ein schmunzeln ins Gesicht getrieben. Oder, um es mit den Worten einer älteren Amerikanerin auszudrücken, die gemeinsam mit mir in dem Geschäft war: „Feels like living in a Fairy Tale.“

Der Yoyogipark ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Trotz seiner Lage mitten in der Stadt hört man im Park so gut wie keinen Verkehrslärm.

Unbedingt anschauen sollte man im Park den Meiji Jingu Shrine.

 

Meiji Jingu Shrine

Ein Shrine ist es Art japanischer Tempel. Noch heute besuchen viele Japaner regelmäßig einen Shrine, um dort zu beten oder um sich auf Wunschtafeln Glück zu erbitten.

Wenn man von der Shibuya-Haltestelle zum Meji-Jingu Shrine läuft, passiert man zunächst zwei Torii-Bögen. Die Torii-Bögen Symbolisieren den Eingang zu einem  Shrine.

Von den Bögen aus läuft man noch einige hundert Meter, bis man am tatsächlichen Shrine ankommt.

Dort heißt es erstmal: reinigen. Hände waschen, am Wasser nippen. Erst danach darf man den Ort betreten.

Dann geht es zum Shrine. Hier wird gebetet. Außerdem kann man hier seinem Glück ein wenig auf die Sprünge helfen – gegen Bezahlung, versteht sich. Je mehr man gibt, umso eher werden die Wünsche erfüllt. Wenn´s hilft…

 

Fernsehturm Tokyo Skytree

Den Tokyo Skytree gibt es erst seit 2012. Er ist der höchste Fernsehturm der Welt und nach dem Burj Khalifa sogar das zweithöchste Gebäude der Welt.

Auf zwei Ebenen kann man sich Tokyo und Umgebung von oben ansehen. Der Eintritt ist je nach Ebene unterschiedlich teuer. Eine Fahrt mit dem Aufzug auf das das 350. Stockwerk in 350 Metern höhe kostet 2.060 Yen (etwa 15 €), möchte man in den 450. Stock auf 450 Metern kostet es nochmal 1.030 Yen (ca. 8 €) extra.

Nachdem bei mir das Wetter leicht diesig war und ich daher sowieso überlegt habe, ob ich überhauft auf den Tokyo Skytree fahren soll, habe ich mich für einen Kompromiss entschieden und bin nur bis zum 350. Stock gefahren. Ob sich der Aufpreis bis zum 450. Stock lohnt, kann ich daher nicht sagen.

Trotzdem kann ich den Tipp geben, dass man versucht, gegen Abend auf den Tokyo Skytree zu fahren. Dann kann man nicht nur einen schönen Sonnenuntergang beobachten, sondern Tokyo bei Tag und bei Nacht erleben.

Tokyo Skytree
Tokyo Skytree

Den Tokyo Skytree erreicht man mit der U-Bahn Linie „Z“. (Hanzomon-Line, hell-lila.) Die Haltestelle ist der Endhalt (Nr. 14, Oshiage). Startet man in Shinjuku, muss man einmal umsteigen. Die Fahrt von Shinjuku aus dauert etwa 35 Minuten.

 

Besuch im 100 Yen Shop

Nicht entgehen lassen sollte man sich zudem einen Besuch im 100 Yen Shop. Wer denkt, ein 100 Yen Shop, sei mit unseren 1-Euro Läden, oder dem McPfennig, wie er in den 90er Jahren bei uns hieß vergleichbar, der irrt.

Die beiden größten Ketten sind Daiso und Can do. Sie nehmen sich beide nicht viel, die Produkte sind ähnlich.

Apropos Produkte: Das Sortiment ist riesig. Es gibt Praktisches, Lustiges, Nützliches, Überflüssiges und Dinge des alltäglichen Bedarfs. Sowie Dinge, von denen man nicht einmal wusste, das es sie gibt, aber sie jetzt, wo man sie entdeckt hat unbedingt braucht. Das erstaunliche ist: die Dinge aus dem 100 Yen Shop haben eine wider erwartend hohe Qualität. Meine bisher beste Errungenschaft war ein nur 20 cm hoher Klapphocker. Klein, noch kleiner zusammenfaltbar, schweinchenrosa aber er überbrückt genau die 20 Zentimeter zu einem Küchenfach für das ich bisher immer einen Stuhl gebraucht habe.

Die 100 Yen Shops sind im Übrigen keine „armen Leute Geschäfte“. Hier kauft jeder Japaner ein.

Preisschilder sucht man hier im Übrigen auch vergebens – alles kostet 100 Yen. (bzw. inklusive Steuer: 108 Yen.)

Also: einfach einmal einen Abstecher in einen 100 Yen Shop wagen!

 

Besuch im Onsen

Onsen-Bäder findet man in Japan überall. In der Regel sind es heiße Quellen in der Natur, in denen man baden kann. Häufig ist an den Quellen ein Hotel angeschlossen.

In der Stadt ist ein Onsen-Bad noch am ehesten mit einem Besuch in einer Sauna zu vergleichen. Allerdings herrscht in Onsen-Bädern ein sehr strenger Verhaltens-Kodex, an den man sich unbedingt halten sollte.

Obwohl ich mich vor meinem ersten Besuch eines Onsen-Bades über die Verhaltensregeln informiert hatte, habe ich leider nicht alles richtig gemacht. In das Onsen, in das ich mich irgendwie durchgefragt hatte, verschlägt es wohl eher selten Europäer. Trotzdem habe ich mich in dem Bad sehr willkommen gefühlt.

Bevor man die Becken betritt reinigt man sich sehr gründlich. Also japanisch-gründlich. Nicht deutsch-gründlich. Da wird sogar die Falte im kleinen Zeh mit mit Waschlappen geschruppt als gäbe es kein Morgen mehr. Dafür haben die Japaner spezielle Waschlappen. Nachdem ich keinen hatte, hat mir eine Japanerin einen von sich geschenkt.

Und: Zwei ältere japanische Damen haben mir sogar – auf japanisch – eine Führung durch das Bad gegeben!

Mein Fazit: Schön, dass man in jeder Sprache lachen kann…

 

Thunfisch-Auktion auf dem Tsukiji Fish Market

Leider habe ich es bisher selbst noch nicht erlebt, es soll jedoch ein Spektakel sein, die allmorgendliche Thunfischversteigerung auf dem Tsukiji Fish Market.

Täglich sind nur 120 Zuschauer zugelassen. Um fünf Uhr in der Früh muss man sich am Osakana Fukyu Center, dem „Fish Information Center“ des Kachidoki Gates anmelden. Reservierungen sind nicht möglich.

Anschließend erhält man Zutritt in die Halle und kann die Versteigerung ansehen. Sie dauert etwa 15 Minuten.

 

Pachinko  – nur mal testen, für 10 Sekunden

Pachinko - Spielhölle auf japanische Art
Pachinko – Spielhölle auf japanische Art

Zu guter Letzt: Für zehn Sekunden – länger hält man es wohl auch nicht aus – sollte man mal sich in einer Pachinko Spielhalle aufhalten.

Pachinko ist ein japanisches Glücksspiel, das an Spielautomaten gespielt wird. Dabei schießt man hunderte Metallkugeln durch einen Spielautomaten und hofft auf einen Gewinn.

Nachdem Glücksspiel in Japan verboten ist, kann der Gewinn nur in Sachpreisen ausbezahlt werden. Als Sachpreis zählen in Japan allerdings auch Goldbarren…

Durch das Schießen der Metallkugeln, dem Jubel der Spielautomaten, den Durchsagen der Angestellten und nicht zuletzt durch Musik ist der Geräuschpegel extrem hoch. In den Spielhallen darf zudem geraucht werden, dementsprechend stickig ist die Luft.

 

Japan – ein paar Kuriositäten aus dem Alltag

Für uns kann Japan schon recht Kurios sein. Ein paar Highlights habe ich hier zusammengetragen:

Oben links: Getränkeautomat. Sie stehen in Tokyo an jeder Ecke. Es gibt sowohl kalte als auch warme Getränke.
Oben Mitte: Straßenabsperrung mit – sagen wir mal –  gewöhnungsbedürftigen Verzierungen.
Oben rechts: was uns dieses Schild wohl sagen will?
Unten links: Im Supermarkt gibt es tatsächlich Packungen mit abgeschnittenen Fischköpfen. Was man daraus wohl kochen kann?
Mitte: Ein Bus mit Gesicht 🙂
Unten rechts: Wofür die jungen Herren wohl Werbung machen? Ich hoffe es ist keine Dating-Show…

Verrücktes Volk!

 

Japanisch für Anfänger

Wenn man ein fremdes Land bereist, ist es immer hilfreich, ein paar Vokabeln in der Landessprache parat zu haben. Sei es aus Interesse, aus Höflichkeit oder einfach als Eisbrecher.

Hallo = Konnichiwa
Auf Wiedersehen = Sayounara
Danke = Arigatou
Bitte = Douitashimashite!
Entschuldigung = Sumimasen
Ja = Haj

 

Infos – Tokyo kurz und knapp:

Anreise:

In Tokyo gibt es zwei große Flughäfen. Den Flughafen Haneda im Südosten der Stadt und Narita im Nord-Osten. Tokyo Stadt ist ab Haneda besser zu ereichen. Zur Anreise nach Shinjuku braucht man ab Haneda gute 30 Minuten, ab Narita etwa 60 Minuten mit der Bahn.

Flüge gibt es z. B. mit Air China ab 660 € (Umstieg in Peking), die Lufthansa fliegt ab 730 € nonstop von Frankfurt nach Tokyo.

Einreise und Passbestimmungen:

Als Deutscher Staatsangehöriger braucht man in Japan kein Visum, ein Reisepass ist jedoch obligatorisch. Zudem ist es für alle Besucher Pflicht, bei Verlassen des Hotels den Reisepass stets mit sich zu führen.

Währung

Die Landeswährung in Japan ist der Yen (¥)
Stand April 2018 sind 100 Yen umgerechnet etwa 0,75 Euro.
In der Stadt stehen eine Vielzahl von ATMs bereit, mit einer gängigen Kreditkarte kommt man Problemlos an Bargeld.

Auto Fahren, Taxen und ÖPV in Japan

Autofahren in Japan

Mit einem Deutschen Internationalen Führeschein darf man in Japan nicht Auto fahren. Er muss vorher ins Japanische übersetzt werden. Möglich ist das in der Deutschen Botschaft in Tokyo. Die Gebühren liegen bei 4.900 ¥. Allerdings habe ich noch nie einen Gedanken daran verschwendet, dass ich in Japan ein Auto vermisst hätte. Zudem
herrscht in Japan Linksverkehr.

ÖPNV in Tokyo

In Tokyo gibt es ein sehr gutes öffentliches Personenverkers-Netz zu moderaten Preisen. Ein Tagesticket mit der U-Bahn kostet 800 ¥, (bzw. 1.200 ¥ für 2 Tage und 1.500 ¥ für drei Tage). Hinzu kommen noch einige Verkehrslinien, die von privaten Anbietern betrieben werden, für dieses Linien muss man allerdings ein separates Ticket lösen.

Taxi:

Der Grundpreis für eine Fahrt liegt bei 670 ¥. Ab 23 Uhr kommt ein Nachtzuschlag von etwa 30 % dazu. Ist das Taxi grün beleuchtet bedeutet das, dass es besetzt ist. Die Farbe rot signalisiert ein freies Taxi.

 

Übernachten:

Der wie gesagt beste Stadtteil um Tokyo zu erkunden ist Shinjuku, schlichtweg aufgrund der verkehrsgünstigen Lage. Günstige Hotels gibt es ab 49 € pro Nacht.

 

Essen:

Restaurants gibt es in Tokyo unzählige. Da in Tokyo Wohnraum knapp und teuer ist und die Küchen entsprechen winzig sind, ist es in Japan standard auswärts zu essen. Häufig gibt es in den Restaurants die Speisen als Plastik-Exempel, das erleichtert das Auswählen und die Bestellung.

Nachdem ich kein Fleisch esse und lange auch keinen Fisch gegessen habe, habe ich mir im Hotel vor einigen Jahren meine Essenswünsche ins Japanische übersetzten lassen. Das hilft ungemein! 😉

 

Sushi, Tempura, Ramen, Soba und Co. – Was ist was?

Sushi – diesen japanschien Exportschlager kennt man weltweit. Auch in Japan ist er nicht nur bei Touristen beliebt.

Trotzdem hat die Japanische Küche weit mehr zu bieten.

Tempura

Tempura sind frittiertes Gemüse, Fisch oder Meeresfrüchte. Sie werden in einen Teig getaucht und anschließend in Pflanzenöl frittiert.

Soba-Nudeln

Soba Nudeln werden aus Buchweizen hergestellt. Sie sind sehr dünn und werden sowohl heiß als auch kalt gegessen.

Udon-Nudeln

Udon-Nudeln sind aus Weizenmehl, sie sind relativ dick und haben eine weiche, elastische Konsistenz. Ich liebe diese Nudeln. Sie werden in der Regel als Suppe gegessen. In die Suppe kommen verschiedene Einlagen: wahlweise Ei, Tofu, Gemüse, Fleisch…

Ramen-Nudel

Sind ebenfalls aus Weizenmehl, Salz und Wasser und sehr dünn.Sie werden häufig in Instand-Nudelsuppen verwendet.

Sukiyaki

Ist ein japanischer Eintopf, bestehend aus hauchdünn geschnittenem Rindfleisch und Gemüse, das in Sake und Sojasoße eingelegt wird.

Unagi

Sehr beliebt ist in Japan Unagi, Aal. Er wird in verschiedensten Weisen zubereitet.

Okonmiyaki

Okonmiyaki sollte man unbedingt testen! Am besten geht man dazu in ein Okonmiyaki-Restaurant. Sie sind ähnlich wie Pfannkuchen, werden aber auf einer heißen Platte direkt am Tisch vom Gast selbst zubereitet.

 

Wenn ihr noch Tipps oder Fragen rund um Tokyo habt – immer her damit!

Ich hoffe, dass ich es spätestens 2020 wieder nach Japan schaffe. Bis dahin:

Sayounara Nippon! [Auf Wiedersehen, Japan!]

 

Ausflugstipp für´s Tokyoter Umland:

Erfahrungsbericht: Wanderung auf den Mount Fuji

Tagesausflug nach Hakone: Jetzt werde ich 100 und 7 Jahre!

Annalena Bauer
Annalena Bauerhttps://www.ausflugsbox.de
"In Bayern daheim - in der Welt zu Hause". Auch wenn Annalena beruflich viel und gerne weltweit unterwegs ist, gefällt es ihr "dahoam" schließlich doch am Besten. Mit "dahoam" ist allerdings nicht das heimische Wohnzimmer, sondern vielmehr Bayern und der Alpenraum gemeint. Ob zu Fuß oder mit dem Rad - Hauptsache in der Natur!

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