Von der Almbachklamm nach Ettenberg und zurück zur Kugelmühle

Die Almbachklamm im Herbst
Die Almbachklamm im Herbst

Ich möchte schon seit langem einmal die Kugelmühle im Berchtesgadener Land besuchen. Bisher hat es leider nie geklappt. Entweder hatte die Mühle Betriebsferien oder es passte nicht in unsere Pläne.

Heute ist es endlich so weit. Wir Verbinden den Ausflug gleich mit einer Wanderung. Direkt an der Kugelmühle liegt die Almbachklamm. Von hier geht es über den Ettenberg und anschließend wieder zurück zur Kugelmühle.

Die Almbachklamm

Die Almbachklamm liegt zwischen Maria Gern und Ettenberg. Ursprünglich waren Maria Gern und der Ettenberg ein zusammengehöriges Massiv. Die Eisschmelze der letzten Eiszeit vor 15.000 Jahren sowie Niederschlagswasser ließen das Tal der Almbachklamm entstehen.

Noch bis ins Jahr 1963 wurde durch die Klamm Holz getriftet. Es wurde vor allem als Brennholz für die Salzgewinnung in den Salinen genutzt.

Heute führt durch die Klamm führt ein abwechslungsreicher Wanderweg. Es gibt zahlreiche Wasserfälle, unter anderem den über 100 m fallenden „Sulzer Wasserfall“.

An heißen Sommertagen ist die Klamm teilweise recht überlaufen. Sehr Reizvoll ist ein Besuch im Herbst oder sogar bei Regenwetter.

Der Eintritt in die Almbachklamm kostet 6,00 Euro.
(Von Ettenberg aus ist die Klamm zunächst frei zugänglich und man zahlt am Ausgang.)

Hunde sind in der Klamm erlaubt. Es besteht Leinenpflicht.

Tour über Ettenberg

Ettenberg
Ettenberg

Von der Almbachklamm aus gibt es drei Wege, die hoch nach Ettenberg führen. Den Talgraben, einen Weg hinter dem Sulzer Wasserfall und den dritten an der Staumauer Theresienklause, die das Ende der Almbachklamm markiert.

Den Sulzer Wasserfall sollte man auf jeden Fall gesehen haben. Zu empfehlen ist der Weg über die Theresienklause.

 

Auf dem Ettenberg gibt es einen kleinen Weiler. Unter anderem steht hier die bekannte Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung. Im Gasthaus Mesnerwirt werden leckere Schmankerl aus der Region angeboten, ein Besuch lohnt sich!

Zurück ins Tal führt entweder der Gatterl- oder der Hammerstielweg. Der Hammerstielweg endet direkt an der Kugelmühle. Der hier beschriebene Pfad führt über den Hammerstielweg.

Die Kugelmühle

Die Kugelmühle in Marktschellenberg ist die letzte Kugelmühle Deutschlands. Ursprünglich gab es alleine in der Umgebung um Berchtesgaden rund 130 solcher Mühlen.

"<yoastmarkIn der Mühle werden grob behauene Marmorstücke aus der Region zu Kugeln unterschiedlicher Größen geschliffen. Anschließend werden die Kugel-Rohlinge poliert.

Ein beliebtes Spielzeug waren früher die kleinen Schusser, auch Marbeln oder Murmeln genannt. Einst exportierten die Kugelmüller aus dem Berchtesgadener Land ihre Kugeln in die ganze Welt. Heute sind sie ein schönes und originelles Souvenir.

Die Marktschellenberger Kugelmühle gibt es bereits seit 1683.

Karte zur Wanderung:

Parken:

Parkmöglichkeiten gibt es direkt an der Kugelmühle. Alternativ befinden sich auf dem Weg zur Kugelmühle etwas vorgelagert auf der linken Seite ebenfalls Parkplätze. Von dort sind es nur ca. 300 Meter bis zur Kugelmühle. Da auf den vorgelagerten Parkplätzen etwas mehr Platz ist, haben wir dort unser Wohnmobil abgestellt und nehmen den kurzen Lauf zur Kugelmühle gerne in Kauf.

 

Anfahrt:

Die Kugelmühle liegt direkt an der B305, zwischen Berchtesgaden und Marktschellenberg.

Adresse:

Christine und Stefan Anfang

Kugelmühlweg 18
D-83487 Marktschellenberg

Barrierefreiheit:

nicht barrierefrei

Die Almbachklamm ist nicht barrierefrei.

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