Vollintegrierte Wohnmobile sind sozusagen der „große Bruder“ von Teilintegrierten Wohnmobilen.
Das Fahrerhaus ist in das Wohnmobil „voll integriert“. Der Außenwände des Aufbaus (in diesem Fall Fahrerhaus und Wohnraum) wird komplett von der Herstellerfirma des Wohnmobils übernommen, sie sind „aus einem Guss“. Lediglich der sogenannte „Windlauf“ kommt von einem Zulieferer. Optisch dominiert die riesige Frontscheibe das Fahrzeug.
Pluspunkte für Vollintegrierte Wohnmobile
Positiv an Vollintegrierten Wohnmobilen ist, dass das Fahrzeug im inneren besonders geräumig wirkt. Das Fahrerhaus und der Wohnbereich gehen ineinander über. Zudem haben Vollintegrierte Wohnmobile eine bessere Isolierung, was sie vor allem für Wintercamper interessant macht.
Da sammeln Vollintegrierte Minuspunkte
Nachteilig an Vollintegrierten Wohnmobilen ist, dass sie meist schwerer als 3,5 Tonnen sind. Alle, die ihren Führerschein nach 1999 gemacht haben, dürfen in diesem Fall das Wohnmobil nur mit einer Führerscheinerweiterung fahren.
Eine Beifahrertüre gibt es – wenn überhaupt – nur gegen Aufpreis.
Nicht zuletzt sind Vollintegrierte Wohnmobile sowohl in der Anschaffung als auch in der Wartung teurer, da der Motorraum schwerer zugänglich ist.




