Unterschied zwischen Auf- und Ausbau
Grundsätzlich unterscheidet man bei Wohnmobilen zwischen Wohnmobil-Ausbauten und Ausgebauten Modellen.
Ausbauten
Bei Ausbauten werden fertige Fahrzeuge, die innen noch „roh“ sind, zu Campern ausgebaut. Bekannte Modelle sind beispielsweise der California aus dem Hause VW oder Kastenwägen. Bei den Kastenwägen ist der Fiat Ducato ein sehr beliebtes Modell. Er ist in verschiedenen Längen verfügbar.
Aufbauten hingegen werden auf das Basisfahrzeug (Fahrerkabine und Fahrgestell) aufgebaut.
Wie der Aufbau entsteht
Beim Aufbau arbeiten die Firmen von innen nach außen. Auf das Basisfahrzeug werden zunächst Küche und Bad inklusive Möbel, Heizung etc. aufgebaut. Wenn der Innenraum fertig ist, werden zum Schluss die Wände um die Einrichtung gebaut.
Ein großer Vorteil von Aufbauten ist, dass sie im Gegensatz zu Ausbauten besser isolierbar sind.
Verschiedene Aufbauarten
Bei Wohnmobilen gibt es verschiedene Aufbauarten. Die wohl beliebtesten sind Alkoven- und Teilintegrierte-, sowie Integrierte Aufbauten.
Wohnmobile mit einer zusätzlichen Schlafkabine über dem Fahrerhaus bezeichnet man als Alkoven.
Teilintegrierte Wohnmobile sind sozusagen die „kleine Schwester“ vom Alkoven. Das Fahrerhaus hebt sich deutlich vom Wohnteil ab, allerdings fehlt die Schlafkabine.
Bei Vollintegrierten Wohnmobilen gehen das Fahrerhaus und die Wohnkabine ineinander über.
Materialien für die Außenwände
Für das tragende Fachwerk der Außenwände verwenden die Hersteller häufig Holzplatten. Allerdings lösen Platten aus Kunststoff die Holzplatten zunehmend ab. Kunststoff neigt nicht zur Schimmelbildung, ist beständiger als Holz und ebenfalls ein leichtes Material. Zusätzlich zu den tragenden Holzteilen verbaut man verschiedene Isolationsmaterialien, unter anderem das allseits bekannte Styropor.
Materialen für die Außenhaut
Für die Außenhaut des Wohnmobils wird meistens Aluminium, zunehmend auch GfK (= Glasfaserverstärkter Kunststoff) verwendet. Beide Materialen haben Vor- und Nachteile. Aluminium ist leichter und stabiler als GfK. Zudem lässt es sich besser recyclen und ist – im Gegensatz zu GfK UV-Beständig. GfK hingegen ist widerstandsfähiger gegen Hagel und reparaturfreundlicher. Daher gibt es für GfK Dächer meistens einen Nachlass bei Versicherungen.




